Buda & Pest, 2016

Buda & Pest, 2016

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Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 sind wir nicht „nur“ Weltmeister geworden, sondern erlebten auch ein grandioses Spiel mit dem Endergebnis 7:1 – zu dieser Zeit waren eine Freundin und ich im schönsten London (big-city-love: London, 2014) und hatten für das Spielergebnis nur eine sinnvolle Erklärung: Da unsere Mannschaft so fantastisch spielt, wenn wir nicht im Lande sind, so müssen wir nun also immer zur WM in den Urlaub fahren. Und da sich vier Jahre ganz schön ziehen, holten wir die EM gleich mit ins Boot.

2016 also EM in Frankreich, wir also müssen uns um den Urlaub kümmern. Kriterien: Nicht zu lange fliegen, bestenfalls warm (der tolle Regen-Sommer bisher ließ zu wünschen übrig), neue Stadt, nicht zu teuer. Typisches Klischee also. In die Endauswahl dieses Jahr kam dann Budapest, preislich bekanntlich unschlagbar. Die EM beginnt, wir kommen durch die Vorrundenspiele und fieberten auf Urlaub und EM-Erfolg hin.

Mit dem letzten Flug gut nach Budapest gebracht worden, ab an den Taxischalter und eine Nummer ziehen (muss man auch erst mal wissen) und schnurstracks ins Hotel. Dort bereits schon erwartet, ab aufs Zimmer, Zimmer gesehen, Zimmer wechseln wollen (der Preis musste sich ja auf irgendwas niederschlagen), zumindest frische Bettwäsche bekommen. Der nächste Tag also konnte kommen; und er kam, gemeinsam mit der Wärme. An unserem „kältesten“ Tag (27 Grad) also erstmal alles zu Fuß abgehen und gucken, was es so gibt. Durch die Straßen, über den heißen Beton ab zur Donau, über die wunderschöne Kettenbrücke nach Buda, indirekter Weg zum Museum und der Fischerbastei. Schön bergauf. Zwischendurch noch einen, wenigstens einen einzigen Tabakladen gesucht (ein kleiner Tipp: Sie sind sehr versteckt, bis man den ersten findet; dann sind sie auf einmal überall). Wir zählten am Abend knappe 30km. Zu Fuß. Bei 27 Grad. Ich liebe Sonne und ich mag es warm. Aber das war viel. Viel Weg bei viel, viel Wärme.

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Tagsdrauf bewährten Hopp on-Hopp of-Bus genutzt, einiges nochmal gesehen, aber auch vieles Neues (unter anderem auch die „Liberty Statue“, die zum Ungarn-EM-Erfolg in den ungarischen Nationalfarben beleuchtet wurde!), z.B. auch die bekannte Große Markthalle. Auch haben wir vom Boot aus nochmal freie und uneingeschränkte Sicht auf viele der Sehenswürdigkeiten bekommen. Die Temerpatur stieg, 32 Grad, war die etwas kühlere Luft der Donau eine Wohltat.

Insgesamt fein geschlemmt, viel gelaufen, beim Heimflug am Flughafen die Traditom gewahrt und für 7,30 € Schokobons gekauft (7,30 €! Ich hab mich scheinbar in London damit schon nicht abfinden können (wurde mir in Erinnerung gerufen) und nun kann ich es offensichtlich immer noch nicht. 7,30 €!), erster Flug gen Heimat. Home sweet home, daheim ist es nunmal einfach am schönsten (und nicht ganz soo heiß).

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